Wie werde ich in Google besser gefunden?

suchmaschinenoptimierung seo scaled

Auf die Frage “Wie werde ich in besser Google gefunden?”, gibt es kein Wundermittel. Aber es gibt wichtige Faktoren welche die Sichtbarkeit Ihrer Website verbessern. “Sichtbarkeit” bedeutet, dass Ihre Webseiten bei relevanten Suchbegriffen (“Keywords”) oder Suchbegriff-Kombinationen (“Keyphrases”) weit vorne auf den Ergebnisseiten von z.B. Google aufscheinen. Wie wird Suchmaschinenoptimierung (SEO) gemacht? Oder anders formuliert: Wie wird man in Google gefunden? Antworten auf diese Fragen bekommen Sie in unseren Blog-Artikel.

Bei der Suchmaschinenoptimierung oder kurz SEO handelt es sich um Maßnahmen um mit eigenen Inhalten, Produkten oder Dienstleistungen besser in Suchmaschinen sichtbar zu sein. Das bedeutet konkret, dass man idealerweise im Vergleich zur Konkurrenz “weiter vorne” auf Suchmaschinen-Ergebnisseiten (Engl.: SERPS, Search Engine Result Pages) angezeigt wird.

Mann kann natürlich alles “verkomplizieren” oder positiv ausgedrückt: Man kann alles bis zum kleinsten Detail erörtern, diskutieren und umsetzen. Das gilt auch für Suchmaschinenoptimierung. Allerdings ist es ratsam ein gutes Kosten-/Nutzenverhältnis zu erzielen. Dieses SEO-Tutorial ist daher dafür gedacht, auf die folgende Frage eine Antwort zu geben: “Was kann mit angemessenem Aufwand aber hoher Wirkung gemacht werden um die Sichtbarkeit in Suchmaschinen zu erhöhen?”.

Warum ist SEO wichtig?

Man könnte argumentieren, dass SEO einfach nur ein “Buzzword” von Agenturen ist, die mit diesem Thema Geld verdienen wollen. Das mit dem “Geld verdienen” stimmt bis zu einem gewissen Grad. SEO ist ein Geschäft, auf das sich einige Agenturen sogar spezialisiert haben – allerdings nicht ohne Grund.

Suchmschinenoptimierung ist eine “Black Box”. Damit ist gemeint, dass die genauen Algorithmen von Suchmaschinen und somit die Faktoren und deren Gewichtung für die Platzierungen/Reihungen nicht bekannt sind. Erfahrungswerte und Analysen helfen dabei jene Dinge zu identifizieren auf die zu achten ist.

Aufgrund des “Black-Box”-Charakters fällt es manchen Unternehmen bzw. Managern schwer, die Relevanz von SEO einzuschätzen. Auch die Zeitverzögerung zwischen SEO-Maßnahme und Wirkung sorgt manchmal für eine ungerechtfertigte Herabstufung der Wichtigkeit. Das ist jedoch ein fataler Fehler. Kontinuierliches SEO verringert meist die Mediakosten. Im Idealfall unterstützen sich SEO und bezahlte Werbung gegenseitig und erzeugen eine Reichweite die weder SEO noch reine Werbung für sich alleine erzielen können. Aus diesem Grund sollte Suchmaschinenoptimierung ein fester Bestandteil Ihres digitalen Marketings sein.

Let’s Go: Der notwendige SEO-Check zum Start

Der erste Schritt zur Optimierung sollte immer eine Erhebung des aktuellen Status sein. Der Status-Quo kann mit zahlreichen Tools festgestellt werden. Die Herausforderung liegt in der Interpretation der Daten die das jeweilige Tool liefert und in der Priorisierung der daraus abzuleitenden Maßnahmen.

SEO-Check mittels Google Chrome Developer Tools

Der Screenshot oben zeigt die SEO-Auswertung einer Seite mittels “Google Chrome Developer Tools”. Dabei handelt es sich um nur eines von unzähligen kostenfrein SEO-Analyse-Tools. Es gibt auch viele kostenpflichtige Plattformen, die noch umfassendere Auswertungen zur Verfügung stellen. Gute SEO-Analyse-Tools liefern im Ergebnis sowohl technische als auch inhaltliche (Content-bezogene) Ergebnisse/Verbesserungspotentiale. Ein Tipp an dieser Stelle: Lassen Sie sich nicht von der Vielzahl an Beanstandungen “erschlagen”. Sie werden kaum erleben, dass ein SEO-Tool keine Probleme findet.

Grob kann man zwischen “Onsite”-SEO und “Offsite”-SEO unterscheiden. Onsite-SEO betrifft alle Aspekte einer Website (technisch und inhaltlich), die mit dem eigenen und somit änderbaren Quellcode zu tun haben. Externes SEO bezieht sich auf alle Aspekte die nicht direkt mit der eigenen Website in Verbindung stehen. Ein bekanntes Beispiel dafür sind Backlinks. Backlinks sind Links von anderen Websites die auf die eigene Website verweisen. Sie haben eine hohe Relavanz, da sie wesentlich zum Ranking der eigenen Website beitragen können. Allerdings ist dieser “externe Faktor” auch einer der herausfordernsten SEO-Aspekte. Es ist schwer Backlinks angemessen zu beeinflussen. Aus diesem Grund wollen wir uns in diesem Tutorial vorwiegend auf “interne” SEO-Faktoren konzentrieren und externe Maßnahmen wie Backlinks nur am Rande erwähnen.

Technische Aspekte (Technisches SEO)

Die technische SEO-Optimierung umfasst alle Aspekte, die nicht ausschließlich mit dem Website-Inhalt in Zusammenhang stehen und auch nicht als externer Faktor betrachtet werden können.

Für jede Website ist es empfehlenswert, die Google Search Console einzurichten. Dabei handelt es sich um ein Gratis-Tool von Google, das wesentliche SEO-Daten liefert. Diese Informationen können als Ausgangs- oder Anhaltspunkt zur Optimierung dienen. Die Vorstellung der Google Search Console würde den Umfang dieses Blog-Beitrags sprengen. Daher möchten wir an dieser Stelle nicht näher auf dieses Thema eingehen. Aber wir wollen dennoch dick unterstreichen, dass die Search Console für jede Website konfiguriert werden sollte. Kaum ein anderes Tool lässt sich mit so wenig Aufwand implementieren und liefert dabei derart gut aufbereitete und konsolidierte Daten.

Google Search Console – Oberfläche

Zu den technischen Aspekten die auch in der Google Search Console eine Rolle spielen zählt z.B. die Sitemap. Denn Sitemap-Dateien können dort hochgeladen werden und helfen Google bei der Indexierung Ihrer Website.

Sitemap (sitemap.xml)

Um die Verwirrung gleich am Anfang zu vermeiden: Es gibt zwei Arten von Sitemaps.

Der Begriff “Sitemap” kann sich auf eine Linkübesicht (Linkbaum) beziehen der auf der Website für alle User sichtbar ist. Dabei handelt es sich um nichts Anderes als eine Übersicht der verschiedenen Haupt- und Unterseiten einer Website.

Bei der der XML-Sitemap (häufiger Dateiname sitemap.xml) handelt es sich um eine Datei, die speziell für Suchmaschinen generiert wird. Darin sind alle Seiten einer Website inklusive deren URLs und Gewichtung enthalten. Auch zusätzliche Informationen wie Arte des Contents sind denkbar. Somit wird eine Art strukturierte Website-Übersicht für Suchmaschinen zur “Abholung” durch Crawler zur Verfügung gestellt.

Im Idealfall werden beide Arten von Sitemaps automatisch angepasst und aktualisiert. Mittels einer Sitemap kann Google schneller erfassen wie eine Website aufgebaut ist und welche Inhalte zur Verfügung gestellt werden.

Robots Datei (robots.txt)

Mit Hilfe der Datei robots.txt kann durch Website-Betreiber aktiv Einfluss darauf genommen werden welche Seiten beziehungsweise Inhalte nicht durch Suchmaschinen indiziert werden sollen. Die Indexierung von nicht relevanten Seite kann somit gesteuert werden.

Weiterleitungen

Es gibt verschiedene Gründe die ein Einrichten von Weiterleitungen notwendig machen. Wenn sich zum Beispiel die URL einer Seite ändert, aber der Inhalt gleich bleibt, dann ist eine dauerhafte Weiterleitung die richtige Wahl. Mit dieser Weiterleitung (301 Redirect) teilen wir Google mit, dass eine URL dauerhaft unter einer anderen Adresse erreichbar ist. Somit ist Google informiert, dass es die Seite immer noch gibt und unter welcher Adress sie erreichbar ist. Wir vermeiden, dass Linkkraft verloren geht. Das ist insbesondere bei Website-Neugestaltungen (Relaunch) von großer Bedeutung. Achtet man nicht auf entsprechende Weiterleitungen, kann es passieren, dass gute Platzierungen in Suchergebnissen verloren gehen. Diese müssen dann mühsam neu aufgebaut werden.

Page Speed (Seitenladegeschwindigkeit)

Die Seitenladezeit ist inzwischen ein sehr wichtiger Faktor für das Nutzer-Erlebnis. Ladet eine Website sowohl auf stationären als auch auf mobilen Geräten sehr schnell, dann ist das ein wesentlicher Beitrag zum Ranking einer Website. Wenn man das Thema “Page Speed” genauer erläutern würde, dann würde das eine sehr “technische” Abhandlung werden und außerdem den Rahmen dieses Blog-Beitrags um Längen überschreiten. Falls Sie Fragen zum Thema “Page Speed” haben, kontaktieren Sie uns!

Interne Verlinkungen / Broken-Links

Ein sehr wichtiges SEO-Thema sind interne Verlinkungen. Darunter verteht man das “technisch” richtige Setzen von Links auf der eigenen Website. Durch interne Verlinkungen fällt es Suchmaschinen leichter Unterseiten zu finden und zu indexieren. Auch der Zusammenhang zwischen verschiedenen Contents und Content-Ebenen Ihrer Website sind für Suchmaschinen dadurch leichter erfassbar.

Was Sie auf jeden Fall vermeiden sollten sind Broken Links. Also Links die eine Art Sackgasse für NutzerInnen darstellen. Stellen Sie sich vor, Sie lesen einen interessanen Blog-Beitrag, sehen einen Link zu einem noch interessanteren Video und bekommen, dann die Message, dass das Video nicht verfügbar ist. Schlechte Nutzererfahrung führt meist auch dazu, dass NutzerInnen nicht mehr auf die Website zurück kommen. Und das wiederum ist ein schlechtes Signal für Suchmaschinen.

Mobile Usability (Nutzerfreundlichkeit auf mobilen Endgeräten)

Eine nicht mobil optimierte Website wird von Suchmaschinen wie Google nicht gut gereiht. Aus diesem Grund ist es bezüglich SEO unbedingt notwendig, dass Ihre Website für die mobile Nutzung optimiert ist. Mobil optimiert bedeutet: responsive Design, angemessene Schriftgrößen und Größe von Schaltflächen (Buttons).

Outline (Hierarchie, z.B. zwischen Überschriften und Absätzen)

Der Begriff “Outline” kann sehr gut mit einem strukturierten Inhaltsverzeichnis verglichen werden. Bei der Optimierung der Outline geht es darum Inhalte hierarchisch aufzubauen. Beispielweise sollte es nur eine Hauptüberschrift (h1 Überschrift) auf jeder Seite einer Website geben. Eine h3 Überschrift sollte wieder nur “unter” einer h2 Überschrift platziert werden. Das hört sich im ersten Moment relativ einfach an. Allerdings braucht es dafür ein CMS, das eine Inhaltsverwaltung entsprechend flexibel zulässt.

Meta-Daten (Meta Tags)

Es gibt eine Reihe von Informationen mit denen man auf Websites den Inhalten mehr Kontext geben kann. Das wird meist mittels Meta Tag umgesetzt. Dazu zählen aber auch zum Beispiel die Textbeschreibung von Bildern (Alt-Texte). Durch Alt-Text erleichtert man Suchmaschinen den Inhalt von Bildern zu verstehen. Aber auch Screenreader von sehbeeinträchtigten Menschen können Alt-Texte auslesen.

Meta-Daten, sind Informationen die für den Nutzer auf der (Web) Seite direkt nicht gleich ersichtlich sind, aber dennoch Kontext-Informationen liefern.

Seiten-Titel (“Meta Title”)

Gute Seiten-Titel sind die “halbe Miete”. Natürlich bevorzugt Google jene Seiten, die im Titel mit den Suchbegriffen der “suchenden User” am ehesten übereinstimmen.

Meta-Titel (Engl.: Meta-Title)

Seiten-Beschreibung (“Meta Description”)

Meta-Beschreibungen sind insofern wichtig, da z.B. Google diese Texte gerne in den Suchergebnissen anzeigt. Sind keine Meta-Beschreibungen definiert, nimmt sich Google nach eigenem Ermessen selbst Texte von der jeweiligen Seite. Wenn hingegen Meta-Beschreibungen definiert sind, dann ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass Google diese zur Anzeige heranzieht. Garantie gibt es dafür keine, aber dennoch besteht die Möglichkeit, aktiv die Darstellung in Suchmaschinen zu beeinflussen. Damit ist der Vorteil verbunden Marketing-Texte, wichtige Informationen oder Call-To-Actions unterzubringen.

Meta-Beschreibung (Engl.: Meta-Description)

Inhaltliche Aspekte (Content SEO)

Bei inhaltlichen Aspekten geht es primär um die Gestaltung von Texten. Es gilt noch immer, dass relevante Texte gerne gelesen werden. Relevant bedeutet, dass Sie einerseits etwas einzigartiges zu berichten haben und andererseits Ihr Inhalt für den suchenden User als passend empfunden wird. Denn nur wenn User eine passende Seite zu Iherem Suchbegriff vorfinden, werden Sie auf der Seite lang verweilen und den Inhalt tatsächlich konsumieren. Eine lange Verweildauer ist ein positives Signal für Suchmaschinen und somit für ein besseres Ranking. Aus diesem Grund ist es nicht ausreichend viele Unterseiten mit “dünnem” Inhalt zu haben. Sondern idealerweise liefern Ihre Unterseiten ausführlichen und wertvollen Content. Das ist klarerweise nicht immer möglich. Aber versuchen Sie Ihre Texte eher ausführlich als zu kurz zu gestalten.

Einige stilistische Tipps:

  • Verwenden Sie kurze Sätze
  • Verwenden Sie eher aktive statt passive Satzkonstruktionen
  • Versuchen Sie die wichtigsten Suchbegriffe (Keyword) ausreichend oft in Ihrem Text zu verwenden
  • Verwenden Sie Synonyme für Ihre wichtigsten Keywords
  • Verwenden Sie Überschriften um eine Gliederung Ihres Texts vorzunehmen

In unserem Blog Artikel “Wie wichtig sind Keywords im Jahr 2022?” beschreiben wir die Bedeutung von Keywords.

Schönheitsfaktor (Externes SEO)

Wenn man über externe Suchmaschinenoptimierung spricht, ist meist das Setzen von Links auf anderen Websites gemeint. Diese Links zeigen auf Seiten der eigenen Webpräsenz. Man hört in diesem Zusammenhang auch oft den Begriff Linkbuilding. Zugrunde liegt die Annahme, dass Links die auf eine fremde Website gesetzt werden eine gewisse Wichtigkeit haben. Denn warum sollte einer dieser Links überhaupt gesetzt werden. Im weitesten Sinne kann man davon ausgehen, dass heute dem externen Linkbuilding auch noch eine sehr hohe Bedeutung zukommt. Allerdings haben sich Suchmaschinen inzwischen sehr gut gegen bewusst missbräuchliche (oft auch gekaufte) Linkplatzierungen geschützt und berücksichtigen diese erst gar nicht. Wenn man externes Linkbuilding allerdings im Rahmen der erlaubten Möglichkeiten betreibt, können die Effekte sehr positiv sein.

Linbuilding-Maßnahmen, die von Suchmaschinen positiv gewertet werden, sind zum Beispiel Einträge in Branchenverzeichnissen. Nicht immer gibt es dabei positive Auswirkungen auf das Ranking der eigenen Website. Allerdings können positive Auswirkungen auch durch die generell stärkere Präsenz in den Suchergebnissen zu relevanten Suchbegriffen entstehen. Zu erwähnen wäre in diesem Zusammenhang der Google Business Eintrag.

Ein SEO-Jahr hat 12 Monate (Continuous SEO)

SEO ist keine einmalig Tätigkeit. Ja, es stimmt, dass man einmalig wesentliche Mankos beheben kann. Aber dieser Effekt ist einmalig und nicht nachhaltig. Das liegt vor allem daran, dass ihr Produkt- oder Dienstleistungsangebot nicht so einzigartig ist, dass Sie sich auf Ihren Lorbeeren ausruhen können. Oder anders formuliert: Die Konkurrenz schläft nicht. So wie der Markt, unterliegt auch die Suchmaschinenplatzierung einer ständigen Veränderung. Das ist auch gut so, denn sonst hätten neue Anbieter nie eine Chance auf eine gute Platzierung. Der beste Tipp, den wir Ihnen geben können: Betrachten und behandeln Sie Suchmaschinenoptimierung als einen ständigen Begleiter.

Neben dem Mitbewerb sind auch die Algorithmen der Suchmaschinen einer ständigen Änderung unterworfen. Die Algorithmen und somit auch die Faktoren für eine gute Platzierung, können sich im Laufe der Zeit ändern. Manchmal sind auch nur einzelne Branchen betroffen. Umso wichtiger ist es Suchmschinenoptimierung (SEO) nicht als einemaliges Projekt zu betrachten.

Absolute No-Gos

Es gibt einige No-Gos, die man unbedingt vermeiden sollte.

Duplicate Content

Sie sollten immer vermeiden Inhalte beziehungsweise Texte doppelt zu verwenden. Das betrifft in erster Linie Texte von anderen Websites. In anderen Worten: Kopieren Sie Inhalte von anderen Websites niemals eins zu eins auf Ihre eigene Website. Wenn Sie sich Inspiration an anderer Stelle holen, dann müssen Sie die Inhalte zumindest umformulieren und umstrukturieren. Aber auch das doppelte oder mehrfache Verwenden von Inhalten ist nicht empfehlenswert. Manchmal lässt sich das jedoch nicht vermeiden. Wenn Sie zum Beispiel einen Online-Shop betreiben und für verschiedene Versionen (z.B. Farben) separate Seiten erstellen müssen, die sich kaum unterscheiden. Dann lässt sich durch richtiges Setzen von Canonical Tags eine Hauptseite bestimmen. Dadurch verhindert man eine Abstrafung durch Suchmaschinen.

Versteckte Texte

Durch Schriftgröße und Schriftfarbe ist es möglich Texte so zu gestalten, dass man sie kaum oder gar nicht sehen kann. Beispielsweise zählen dazu schwarze Texte auf schwarzem Hintergrund. Oder aber auch Texte in einer kaum lesbaren Schriftgröße.

Gekaufte Backlinks und Backlink-Spamming

Zu “Bad Practice” zählen auf jeden Fall gekaufte Backlinks und Backlinks-Spamming in Foren oder Blog-Kommentaren. Bei gekauften Backlinks, handelt es sich um Link-Verweise, die gegen Bezahlung von anderen Website-Betreibern gesetzt werden. Beim Backlink-Spamming werden vor allem Kommentarfunktionen auf Websites genutzt um Links auf eigene Seiten zu setzen. Viele Systeme haben bereits einen automatischen Link-Spamming-Schutz und Google erkennt und bestraft auch einen Großteil dieser Tätigkeiten. Allerdings ist diese Vorgehensweise immer noch anzutreffen.

Behind-the-Wall-Inhalte (nicht-auslesbare Inhalte)

Viele Website-Betreiber wollen tolle Inhalte hinter einer Paywall verstecken. Das ist verständlich, da gute Inhalte auch einen Wert haben. Allerdings ist diese Vorgehensweise nicht immer empfehlenswert. Sie müssen sich entscheiden zwischen Generierung von Traffic über gute Inhalte und SEO-Maßnahmen. Oder verkaufen Sie Ihre Inhalte lieber und nehmen dabei Mediakosten (Werbekosten) in Kauf. Für manche Online-Geschäftsmodelle ist auch eine Kombination möglich. Hier bedarf es jedoch einer gut durchdachten Content- und SEO-Planung.


Den offziellen Google Guide zur Suchmaschinenoptimierung gibt es hier zum Download: Einführung in Suchmaschinenoptimierung.


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